Fähigkeitsorientierte Aktivität - Taschengeld oder Gleichstellung nach dem ASVG?

Ein Themenbereich unseres Vernetzungstreffens vom 29. Juni 2016 war die finanzielle Situation von Menschen, die in Fähigkeitsorientierter Aktivität beschäftigt sind.

Diese Menschen werden - obwohl teilweise Vollzeit beschäftigt - nur auf Taschengeld-Basis entlohnt. Dieser Umstand stellt einen massiven Eingriff in die Freiheit der Lebensgestaltung jeder(s) einzelnen dar, da keine(r) der Betroffenen frei über das eigene Einkommen verfügen kann und somit auch nicht frei entscheiden, wo oder wie er / sie wohnt oder wofür er / sie sonst das eigene Einkommen ausgibt. Zudem fehlen für diese Menschen eine eigene sozialversicherungsrechtliche Absicherung und der Erwerb eigener Pensionsansprüche.

Dabei wäre eine Gleichstellung der FA mit herkömmlichen Beschäftigungsverhältnissen in manchen Berechnungsvarianten kein nennenswerter Mehraufwand für die Kostenträger. Das zeigen Vergleichsrechnungen der Sozialabteilung des Landes Oberösterreich.

Im Folgenden finden Sie die entsprechenden Studien und Berechnungsmodelle:

Berechnungsbeispiele_Kollektivvertragliche_Entlohnung

Kollektivvertragliche_Entlohnung_final_09_09_2014

Präsentation_MmB_2014

 

 

 

 

 

 

 

 

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