Für Eltern und Angehörige

 

Ansprechpartner für Eltern und Angehörige

Dr. Hermann Wögerer
0664/3074887

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Infoblatt

Beitrittserklärung

 

 

1. Geschichtliche Entwicklung

Das oberösterreichische Chancengleichheitsgesetz (ChG) 2008 ermöglichte erstmals
die Mitwirkung von betroffenen Menschen und deren Angehörigen in der
Behindertenpolitik. Im September 2011 wurde der IVMB gegründet, er besteht aus drei
wesentlichen Säulen:

  • InteressensvertreterInnen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe (Wohnen,
    Arbeiten etc).
  • Freie Interessensvertretungsorganisationen, wie z.B. Blindenverband.
  • Angehörige und deren Vereinigungen, wie z.B. Elterngruppen, Vereine.

2. Wer ist in der Anghörigengruppe

  • Elterngruppen und Angehörigenvereinigungen, wie HPE (Hilfe für Angehörige
    psychisch Erkrankter), Autistenselbsthilfegruppe, Verein Miteinander,
    Lebenshilfe OÖ usw.
  • Angehörige, die – egal, ob sie in Vereinigungen Mitglied sind oder nicht –
    interessiert sind, direkt informiert und zu Veranstaltungen eingeladen zu werden.
  • Es gibt keinen Mitgliedsbeitrag

3. Was sind die Ziele der Angehörigengruppe

Die Vorstellungen und Interessen der Angehörigen decken sich zum Großteil mit
denen der beeinträchtigten Angehörigen, zum Teil auch nicht. Speziell für jene
Menschen, die sich auf Grund der Art und Schwere der Beeinträchtigung nicht selbst
vertreten können, sehen sich Angehörige besonders gefordert.

Was wollen wir erreichen:

  • Wir wollen mitreden in der Behindertenpolitik.
  • Wir wollen etwas bewegen, insbesondere dort, wo Einzelinitiativen von
    Personen oder Vereinen nicht ausreichen.
  • Wir wollen uns vernetzen, sind untereinander solidarisch, helfen einander und
    stehen füreinander ein.
  • Wir wollen gemeinsam mit den betroffenen Menschen ihre Interessen in der
    Politik vertreten.
  • Um politisch akzeptiert zu werden, brauchen wir eine entsprechende Größe. Das
    können einzelne Vereine nicht erreichen.

4. Was ist derzeit das Hauptproblem

Aus der Sicht der Angehörigen ist die riesige Warteliste für Maßnahmen des Landes -
mit all ihren Folgen – das Hauptproblem. Diese Warteliste ist durch die zu geringe
finanzielle Ausstattung des Budgets der letzten Jahre entstanden.

Im Chancengleichheitsgesetz besteht ein Rechtsanspruch auf die Leistungen, wie
Wohnen, Arbeiten etc., wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen.
Allerdings gilt dieser Anspruch nur „nach Maßgabe der budgetären Mittel“. Als Folge
wird die Gemeinschaft der Menschen mit Beeinträchtigten und ihrer Angehörigen in
zwei Teile geteilt – diejenigen, die „drin“ sind und diejenigen, die „draußen“ sind und
im Moment kaum Chancen haben, hinein zu kommen.

Aber auch diejenigen, die nicht in einer Warteliste sind, haben Probleme und Fragen,
um die wir uns genauso kümmern wollen. Das können Probleme aus dem
Schulbereich, der Arbeit, dem Freizeitbereich oder allgemeine Problematiken im
Zusammenleben mit der „normalen“ Umwelt sein.

5. Wie können Sie Mitglied werden?

Sie geben uns Ihre Adresse bekannt (möglichst Mailadresse), wir senden Ihnen ein
Anmeldeformular, dieses senden Sie ausgefüllt und unterfertigt an die oben angeführte
Adresse oder per Email an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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